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Fenster- und Türenmontage gemäß Ö- Norm B5320

montageDie Montage von Bauelementen (Fenster und Haustüren) gemäß Ö- Norm B5320 besagt dass das Bauelement nach dem Prinzip „innen dichter als außen“ verbaut wird. Die fachgerechte Montage besteht neben der Verschraubung des Elements ins Mauerwerk aus 3 Ebenen.

1. Ebene: Innere Dichtebene

Ein diffusionsdichtes Band welches am Stock des Bauelements aufgeklebt und in die Laibung verspachtelt wird. In der Laibung muss 4 seitig (bauseits) ein Glattstrich erfolgen, damit das Klebeband ordnungsgemäß haftet und die Luftdichtheit gewährleistet ist.

Die innere Dichtebene hat komplett luftdicht zu sein, hier darf keine Feuchtigkeit durchdringen.

2. Ebene: Wärmedammebene

Der Spalt zwischen Bauelement und Mauer wird mittels PUSchaum ausgefüllt um die Wärmedämmung zu gewährleisten.

3. Ebene: Äußere Dichtebene

Ein diffusionsoffenes Band welches am Stock des Bauelements aufgeklebt und in die Laibung verspachtelt wird. In der Laibung muss 4 seitig (bauseits) ein Glattstrich erfolgen, damit das Klebeband ordnungsgemäß haftet. Die äußere Dichtebene ist diffusionsoffen (aber schlagregedicht), somit ist gewährleistet dass ev. im Mauerwerk vorhandene Feuchtigkeit nach außen abgegeben werden kann. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen dass die Montage gemäß Ö- Norm B5320 dem derzeitigen Stand der Technik entspricht und ausdrücklich zu empfehlen ist.

Montage NICHT gemäß Ö- Norm B5320

Bei der Montage NICHT gemäß Ö- Norm B5320 wird die innere und äußere Dichtebene NICHT ausgeführt und nur die Wärmedämmebene (mittels PU- Schaum) samt Verschraubung ins Mauerwerk hergestellt.

Die Luft wird durch das Bewohnen laufend mit Feuchtigkeit versorgt (Kochen, Atmung, Dusche etc.). Mit dieser Luftfeuchtigkeit entsteht ein Wasserdampfdruck, der nach Ausgleich strebt und nach außen drängt. Die Wasserdampfmoleküle dringen langsam in diffusionsoffenen Stellen ein (Dampfdiffusion).

Eine nur mit PUSchaum gefüllte Bauanschlussfuge ist nicht dampfdicht. Die Luftfeuchtigkeit diffundiert hier nach außen, sodass an dampfdichteren Ebenen Kondensation auftreten kann.

Dieses Wasser in der Anschlussfuge führt zu Schäden (unter anderem kann dies zu verminderte Dämmung oder Schimmel in der Laibung etc. führen).

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